Sesshin

Sesshin ist eine Zeit intensiver Praxis.

Für eine Zeitlang zieht man sich aus dem sozialen Leben zurück, um sich ganz dem Üben von Zazen und der Praxis zu widmen. Ein Sesshin zeichnet sich dadurch aus, dass alle Handlungen und Situationen des alltäglichen Lebens in das Üben des Weges mit einbezogen sind und vom Geist von Zazen aus mit Aufmerksamkeit gelebt werden. Essen, Arbeiten, Kaffeetrinken, Sutra rezitieren, sich unterhalten werden zu Feldern der Übung und gleichzeitig zum Ausdruck des erwachten Geistes.

Sesshin übersetzt bedeutet: ‘den tieferen inneren Geist berühren’. Damit dies möglich wird, braucht es einen Ort und eine Praxis abseits vom Trubel und Stress des Alltags, von der Flut und der Überflutung durch Sinneseindrücke. Es braucht eine Praxis der Stille, durch die man zu sich selbst, zum wahren Selbst, zurückfinden kann.

Unsere Sesshin Praxis umfasst:

  • Mehrmalige Zazen-Sitzperioden am Tag
  • gemeinsames Frühstück und Mittagessen in einer traditionellen Form mit dem Gebrauch von Schalen ( Oryoki )
  • Samu-Aktivitäten: d.h. Durchführung verschiedener Arbeiten wie Mithilfe in der Küche, beim Abwasch, beim Putzen, bei der Gartenarbeit …

Wir veranstalten mehrere Sesshin im Jahr, entweder im Zen-Dōjō Mokushō-Dō oder in Sundern im Sauerland. Im Sommer finden regelmäßig Sommercamps, längere Praxisperioden, statt. Veranstaltungen

    Darüber hinaus fand 2024 ein Sesshin unter der Leitung von A. Seihō in Bolivien, Samaipata, statt, welches von der dortigen Zen-Gruppe organisiert wurde. Für 2026 sind ebenfalls weitere Zen-Veranstaltungen in Bolivien geplant. Veranstaltungen